 |
| Dipl.
Multimedia Producer Sanjay Sauldie ist international ausgezeichneter
Internetmarketing Experte. Er wurde 2002 mit dem Internet-Oscar „Golden Web Award“ des
Internationalen Weltverbands der Webmaster und Webdesigner sowie
als Begründer der iROI-Strategie mit dem „Innovationspreis
2007“ der Initiative Mittelstand ausgezeichnet. Er berät
seit über 6 Jahren sehr erfolgreich namenhafte kleine und
mittelständische Unternehmen. In diesem Newsletter führt
er Sie nach der simplify-Methode in die Geheimnisse des erfolgreichen
Internetmarketings ein. |
|
 |
 |
 |
|
Bricht Ihre Website vielleicht Schutzrechte?
Liebe Leserin, lieber Leser, erst letzte Woche war ich bei einem Kunden beim Coaching und entdeckte, daß er in seinen Schlüsselbegriffen Markenbegriffe benutzt hatte - nun, eigentlich nicht er persönlich, sondern seine Agentur hatte seine Begriffe übernommen und so in die Website integriert. Da das Deutsche Rechtssystem unterschiedliche Auffassungen darüber hat, habe ich ihn gebeten, die Markennamen unbedingt entfernen zu lassen, was ihm eine Abmahnung in Höhe von bis zu 50.000 EUR erspart hat! Damit Ihre Website keine Schutzrechte verletzt, hier ein paar wertvolle Tipps, die aber keinen Rechtsanwalt als Berater ersetzen sollen oder können. Lassen Sie sich unbedingt - wenn Sie Bedarf dafür haben - von einem Experten dabei unterstützen!
Eine sehr erfolgreiche Website wünscht Ihnen Ihr

Sanjay Sauldie
|
|
|
 |
 |
|
Markennamen in der Domain
Sie möchten einen Domain-Namen registrieren? Halt! Da draußen ist ein (juristisches) Schlachtfeld! Bei juristischen Konflikten in Zusammenhang mit Domains sind Streitwerte um € 50.000 keine Seltenheit. Selbst eine einfache wettbewerbsrechtliche Abmahnung durch einen Anwalt kann schnell mit über € 500 zu Buche schlagen. Der wohl häufigste Fehler ist das Registrieren von fremden Marken und Unternehmensnamen: Registrieren Sie keinen Domain-Namen, der einer geschützten Marke entspricht, also z.B. hertie.de oder telekom.de. Lassen die Finger auch von Unternehmens-Namen wie karstadt-ag.de, mercedes.com oder krupp.de.
Dies gilt auch dann, wenn Sie selbst zufällig "Mercedes Meier" oder "Susi Krupp" heißen sollten. Die Rechtsprechung räumt hier im Regelfall dem (bekannten) Unternehmen ein vorrangiges Recht an dem Domain-Namen ein.
Problematisch sind auch Wortkombinationen, wie z.B. porsche-fahrer.de, ibm-hasser.de, i-love-milka.com oder nivea-netz.de. Ob Sie beim Reservieren einer Domain vielleicht bereits "gefährliches Terrain" betreten, können Sie hier online kostenlos überprüfen:
http://www.schutzrechte-online.de/quickCheck.do
|
|
|
 |
 |
|
Markennamen in Keywords
Ein sehr wichtiges Thema sind Markennamen in Keywords, auch wenn diese z.B. als meta-keywords quasi für den Menschen nicht auf der Homepage zu lesen und zu erkennen sind. Daher kann es sein, daß ohne Ihr Wissen - Keywords auf Ihren Internet-Seiten zu finden sind, ohne daß Sie es wirklich wissen. Aber haften tun Sie selbst, nicht Ihre Agentur! Lesen Sie sich dazu unbedingt folgenden Artikel durch: http://www.suchmaschinen-und-recht.de/adwords-adsense-haftung.html Testen Sie jede Seite mit folgendem Tool, welche Ihre "versteckten" Schlüsselbegriffe anzeigt, kostenlose Anmeldung hier!
|
|
|
 |
 |
|
Bilder "ausleihen"
Ist das Kind erst in den Brunnen gefallen....Anfang des Jahres rief mich eine Leserin des Newsletters hysterisch an und bat mich um dringende Hilfe: Sie hatte ihre Website von dem Freund ihrer Tochter bauen lassen, um die Kosten einer professionellen Agentur zu sparen. Die Website wurde erstellt und ins Internet gestellt. Nach nur 3 Wochen kam die erste Abmahnung wegen Bildrechten - in Höhe von über 1.000 EUR und die Zweite in Höhe von 2.500 EUR wegen Keyword-Klau. Was war passiert? Nun, der junge "Webdesigner" hatte beim Erstellen einfach Bilder anderer Websites kopiert und in sein Layout eingesetzt. Darüberhinaus hatte er irgendwo gehört, daß die Meta-Informationen irgendwie wichtig seien und nannte sich dann bei der Kundin "Suchmaschinenexperte", war natürlich extrem günstig und damit wohl attraktiv. Um sich wenig Gedanken zu machen, kopierte er aus anderen Websites die Meta-Informationen der Keywords heraus und baute sie in die Seite der Mutter seiner Freundin ein. Nun, da konnte ich auch nicht mehr helfen, sondern empfahl ihr den Weg zum Rechtsanwalt meines Vertrauens und man einigte sich dann auf eine Gesamtzahlung von jeweils 500 EUR zzgl. Rechtsanwaltskosten. Das war noch glimpflich ausgegangen, andere mussten bereits viel Geld dafür ausgeben, weil sie an der falschen Stelle sparen wollten. Daher ist der Gang zu einem professionellen Berater vor der Erstellung der Website und eine Kontrolle der Arbeit des Webdesigners (z.B. Kontrolle des Vertrags und der Umsetzung) sehr wichtig! Leider passieren diese Fehler nicht nur Webdesign-Anfängern sondern auch großen Webagenturen - sind Sie sich sicher, daß Ihre Webagentur dafür haftet, wenn es zum Streitfall kommt?
|
|
|
 |
 |
|
Impressum entspricht nicht mehr der Rechtssprechung
Oft werden Websites abgemahnt, weil das Impressum nicht mehr korrekt ist. Wann haben Sie zuletzt Ihr Impressum überprüfen und ändern lassen? Ein Beispiel für das, was unbedingt in Ihr Impressum nach heutigen Standards und Rechtsprechung hineingehört, ist ein DISCLAIMER. Mehr Infos dazu hier! Was Sie alles beim Impressum beachten müssen, erfahren Sie hier!
Interessant ist auch folgender Link: http://www.netz-und-recht.de/ Wenn es meine Zeit zuläßt, begleite ich Sie gerne dabei, von Anfang an Ihre Website so rechtssicher wie möglich aufzubauen in Zusammenarbeit mit exzellenten Online-Rechtsexperten, damit Sie am Ende nicht an der falschen Stelle sparen und dann bei Abmahnungen mehr als das Eingesparte wieder ausgeben müssen. Wenn Sie Fragen haben, ich freue mich auf Ihr Feed-Forward!
|
|
|
 |
 |
|
|
|
|